Die Geschichte des Rahlenhofs

Der Rahlenhof ist als Sommersitz der Äbte (Prämonstratenser) des Kloster Weißenau (Gegr.1145) und als Gutshof desselben errichtet worden.
Das älteste noch existierende Bauwerk ist das „Schlößchen“ mit seinen beiden Nebengebäuden aus dem Jahre 1740.
Zu dessen Füßen erstreckte sich einst der mit Wasserspielen, Weihern und einem Labyrinth gestaltete Lustgarten bis an das Ufer des Flüsschens Schussen, das von einer überdachten Holzbrücke in Richtung Weißenau überquert wurde.

 

Mit der Säkularisation (1803) gelangte der Rahlen an das Königshaus Württemberg und später schließlich in Staatsbesitz.
Die ausgedehnten Stallungen und Scheunen sind zwischen 40 und 120 Jahren alt. Nicht vergessen werden darf Stefan Rahl, Bauernführer im Bauernkrieg (1525) und Pächter des Rahlen (damals Herwigsreute), der dem Hof seinen heutigen Namen gab.

 


Die Geschichte des Rahlenhofs Ravensburg